Impfberatung

Impfungen sind eine sehr wirkungsvolle Methode, um bestimmte Infektionskrankheiten zu verhindern. Sie tragen dazu bei, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Haustiere zu erhalten und zu fördern. Wichtig ist in jedem Falle eine Grundimmunisierung für alle Welpen bzw. Fohlen in den ersten beiden Lebensjahren.

Es gibt eine große Anzahl von Impfstoffen, deren Einsatz in der Vergangenheit in starren Impfschemata festgelegt war. Dies führte dazu, dass „regelmäßig“ geimpfte Tiere deutlich häufiger als notwendig geimpft wurden. Auch wurden Tiere geimpft, die aufgrund ihrer Haltungsform, Nutzungsrichtung oder Reisegewohnheiten überhaupt keinen Kontakt zu bestimmten Erregern hatten.

Unerwünschte Nebenwirkungen sind bei den Impfstoffen zwar selten, lassen sich dennoch nicht ausschließen, da Impfungen einen großen Eingriff in das Immunsystem des Tieres darstellen. Die Auswahl und Zahl der Impfungen sollte daher auf das notwendige Maß beschränkt bleiben!

Ich berate Sie individuell und unabhängig sowie unter Berücksichtigung der Empfehlungen der „Ständigen Impfkommission Veterinär (StIKo Vet.)“, ob und wann welche Impfungen aufgefrischt werden müssen, und welche Impfstoffe empfehlenswert sind. Dies ist auch von der regionalen Ausbreitung von Tierkrankheiten abhängig, von den Lebensgewohnheiten Ihres Tieres sowie der aktuellen Seuchenlage.

Sie bekommen damit genügend Informationen an die Hand, dass Sie danach sicher selbst entscheiden können, wie oft und wogegen Sie ihr Tier impfen lassen wollen!
Auf Wunsch gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, den bestehenden Impfschutz Ihres Tieres über den Antikörpertiter im Blut zu bestimmen.

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Entwurmung

Viele Tierärzte raten immer noch zu einer prophylaktischen (also vorbeugenden) Entwurmung alle 3 Monate. Leider ist immer noch unbekannt, dass Wurmkuren nicht vorbeugend wirken, sondern nur greifen, wenn der Hund bereits mit Würmern infiziert ist.
So nehmen die Hunde oftmals unnötig Medikamente, welche, wie jedes Medikament, das Risiko bestimmter Nebenwirkungen bergen. Nicht nur akute Unverträglichkeiten, wie Erbrechen und Unwohlsein, sondern auch langfristige Schäden der Organe sind bei einer regelmäßigen Gabe nicht ausgeschlossen.
Hinzu kommt, dass nicht jede Wurmkur gegen jeden Wurm wirkt – und die Gefahr von Resistenzbildungen der Parasiten.

Sehr nützlich ist daher eine Kotuntersuchung auf Wurmbefall. Zum einen lässt sich damit einschätzen, ob und wie stark Ihr Haustier von Würmern befallen ist, zum anderen erlaubt es eine Parasitenbestimmung und damit eine gezielte und spezifische Entwurmung.
Ich stelle Ihnen die benötigenten Sammelbehälter zur Verfügung und kümmere mich um Versand und Auswertung der Probe. Die parasitologische Untersuchung führt das THP-Labor Vetscreen durch.