Mittelfrequenz-Elektrotherapie (MET)

Die Mittelfrequenz-Elektrotherapie (MET) eignet sich hervorragend zur Behandlung von Läsionen und nimmt Einfluss auf Entzündungen und Ödeme. Drei therapeutisch wichtige Frequenzen (Mittelfrequenz, Niederfrequenz und Schwellfrequenz) dringen tief ins Gewebe ein und wirken gleichzeitig auf Nerven, Gewebe und Muskeln.
Der Stoffwechsel im durchströmten Bereich wird unterstützt und vor allem aber auch entlastet. Es kommt zu einem physiologischen „Pump-Effekt“ auf Gewebsebene, der gezielt Nervensignale und Faseraktivitäten hemmt bzw. aktiviert – je nach therapeutischem Schwerpunkt.

Die MET bildet, ggf. in Kombination mit Akupunktur, eine sehr intensive Behandlungsform, die den Selbstheilungsprozess in großen Schritten voranbringt.

Wirkung

Die MET wirkt auf alle Strukturen, die bei einer Läsion beteiligt sein können, und sorgt so für eine starke Heilungsbeschleunigung:

  • Tiefenwirksame Schmerztherapie
  • Reaktive Muskeltonisierung
  • Zellgewebsaktivierung
  • Förderung von Blutzirkulation und Lymphrückfluß
  • Verbesserung der Gewebsernährung und des Stoffwechsels
  • Unterstützung der Regeneration
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Anwendungsgebiete

  • Wirbelsäulenerkrankungen wie z.B. LWS-Syndrom, Kissing spines, Spondylose, Dackellähme
  • Tendopathien, Bandverletzungen
  • Verletzungsfolgen und Überlastungssyndrome wie Distorsionen, Kontusionen, Hämatome, Gallen-, Gelenkentzündungen
  • Myopathien, z.B. Tying up Syndrom, Kreuzverschlag
  • Arthrosen, z.B. Spat, Schale, Podotrochlose, Ellenbogen- oder Hüftgelenksdysplasie
  • Neuropathien/Neuralgien
  • Muskelverspannungen
  • Muskelatrophie z.B. bei Ruhigstellung, degenerativen Muskelerkrankungen
  • Lähmungen, z.B. Radialislähmung, Cauda equina-Syndrom
  • Wundheilungsstörungen
  • Lymphödeme